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Erneut Walmorden auf den Färöer-Inseln - Erfolgreiche Boykotte mit finanziellem Schaden für Färöer - Eintrag vom 23.09.2013

Heute Morgen, am Sonntag den 22.09., wurden auf den Färöer-Inseln erneut 100 Grindwale abgeschlachtet. Der Walmord fand in der Kommune Hvalvik statt, die auf dem Inselbereich Streymoy liegt. Bereits am 27.8. wurden dort 51 Grindwale getötet. Die Kommune Hvalvik (mit den beiden Orten Nesvík und Streymnes) hat lediglich rund 400 Einwohner. Auf die Einwohner entfallen somit etwa 3100 KG Walfleisch und 3500 Walspeck, das hochgradig mit Quecksilber, PCB und DDT-Resten belastet ist.

Seit dem 21.07.2013 wurden auf den Färöer-Inseln insgesamt 856 Grindwale und 430 Weißseiten-Delfine blutig und grausam ermordet. Die Todesbilanz beläuft sich in diesem Jahr bisher auf 1.285 Meeressäuger:

http://www.heimabeiti.fo/default.asp?menu=400

Im Hinblick auf die erforderliche Lizenz zum Töten der Grindwale und Delfine ab Mai 2015 wird das Gemetzel bis dahin voraussichtlich noch intensiviert, wobei, wie bisher schon, bei neuen Jagden ein Großteil des alten Fleischs aus den Kühltruhen der Färinger wieder "entsorgt" wird, weil ein Überangebot vorliegt.

Seit dem 28.08.2013 bestehen für die Färöer-Inseln durch die EU Handelssanktionen. Damit ist es den Färöern untersagt, atlanto-skandischen Hering und Makrele in die EU einzuführen. Fischereischiffe, die diese Fischarten befischen, dürfen keine EU-Häfen anlaufen. Dies gilt ebenfalls für andere Schiffe, die Hering und Makrele aus färingischer oder durch die Färöer Inseln kontrollierter Fischerei oder Produkte aus den beiden Fischarten transportieren.

Nach intensivem Protestdruck des WDSF hat das Kreuzfahrtunternehmen AIDA seine beiden geplanten Anlandungen auf den Färöer-Inseln am 02.09. und 11.09. gestrichen (angeblich aufgrund eines Sturmtiefs, das wir aufgrund einer Wetterrecherche nicht bestätigen können). Gleichzeit schrieb AIDA in Kooperation mit dem WDSF einen Protestbrief gegen den Färöer-Walfang an den Ministerpräsidenten der Färöer, Kaj Leo Johannesen:

http://www.wdsf.eu/images/_faeroeer_walmord/AIDA.pdf

Durch beide Maßnahmen kommt es zu erheblichen finanziellen Einbußen der Färinger. Die Regierung steht mit dem Rücken zur Wand und die meisten Frauen auf der Inselgruppe wollen nach Angaben von Zeitungsmeldungen das verseuchte Walfleisch nicht mehr ihren Familien auftischen:

http://kvf.fo/Archive_Articles/2013/09/18/foroyskar-kvinnur-givnar-eta-grind

Das WDSF hat seit der ersten Aktion auf den Färöer-Inseln im Jahr 2000 immer wieder darauf hingewiesen, dass ein Boykott von Handelsprodukten, Dienstleistungen und des Tourismus die Färöer-Regierung und die bisher legal operierenden Walmörder in die Knie zwingen kann. Das Fischunternehmen Gottfried Friedrichs hat auf Druck des WDSF bereits im letzten Jahr bestätigt, dass sie keinen Lachs mehr von den Färöer-Inseln importieren werden:

http://www.focus.de/finanzen/diverses/verbraucher-fisch-unternehmen-gottfried-friedrichs-stoppt-lachs-import-von-den-faeroeer-inseln-tierschuetzerproteste-erfolgreich_aid_851699.html

Wir werden weiterhin alles dafür tun, dass weitere Boykotte realisiert werden. Vielen Dank für Eure Unterstützung!

http://www.wdsf.eu/index.php/foerderung/wdsf-spendenaufruf

Weitere Infos über den Färöer-Walfang auf:

http://www.wdsf.eu/index.php/aktionen/faeroeer-walfang


ProWal-Aktion Good Bye 2013 - Eintrag vom 15.08.2013

zum Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln

In dem Zeitraum vom 24. Juni 1584 bis zum Oktober 2012 wurden auf den Färöer-Inseln insgesamt 264.715 Grindwale und andere Delfine getötet!

Proteste, Vorort-Interventionen, Gespräche mit den Verantwortlichen, Anzeigen wegen Verstöße gegen Vorschriften zum Grindwalfang, Warnungen vor Gesundheitsgefahren für den Menschen von Färöischen Wissenschaftlern, der WHO und der IWC, wegen den viel zu hohen Belastungen mit Umweltgiften, weniger oder besser überhaupt kein Fleisch der Meeressäuger mehr zu konsumieren und auch Bekenntnisse einzelner Bewohner der Färöer-Inseln gegen die Grindwaljagd, haben nicht dazu beigetragen, das jährliche hundertfache Töten dieser Tiere zu beenden.


Im Moment gibt es nur einen effektiven Weg, die Grindwale vor dem Abschlachten zu bewahren. Die Tiere müssen von den Schlachtbuchten der Färöer-Inseln ferngehalten werden!

ProWal wird ab dem Frühjahr 2013 eine langangelegte Vergrämeraktion durchführen und sogenannte Pinger einsetzen, um dieses Ziel zu erreichen. Es sollen verschiedenartige Vergrämergeräte zum Einsatz kommen, um die Erfolgschancen zu erhöhen.

Auch wenn nicht alle zukünftigen Grindwalschlachtungen verhindert werden können, jedes gerettete Leben rechtfertigt die Umsetzung dieser Aktion.

Eine gewaltige finanzielle, logistische und arbeitsreiche Herausforderung ist es, eine solche über mehrere Monate ausgerichtete Aktion in die Tat umzusetzen!


WIR BRAUCHEN IHRE UNTERSTÜTZUNG!


SPENDEN

ProWal ist keine Mitgliederorganisation und finanziert seine Aktionen zum Schutz der Delfine und Wale ausschließlich durch Spenden.

Wir möchten Sie darum bitten, uns mit einer für Sie möglichen Spende zu unterstützen.

Bankverbindung für steuerlich abzugsfähige Spenden:

ProWal
Sparkasse Singen-Radolfzell
Konto-Nr.: 4615472
BLZ: 692 500 35

Für kostengünstige Überweisungen aus den Nachbarländern:
IBAN DE 38 6925 0035 0004 6154 72
SWIFT-BIC: SOLADES1SNG

Online-Spenden mit PayPal

http://www.walschutzaktionen.de/87800...

VERWENDUNGSZWECK: „Aktion Good Bye 2013"


HERZLICHEN DANK FÜR IHRE WICHTIGE UNTERSTÜTZUNG!

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Ausführliche Informationen zum Grindwalfang auf den Färöer-Inseln auf der ProWal-Webseite

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Eine Aktion zum Schutz der Grindwale von:

Projekt Walschutzaktionen (ProWal)
Gemeinnützige Meeressäuger-Umweltschutzgesellschaft
gUG (haftungsbeschränkt) --
St-Nr.: 18158/02431
Amtsgericht Freiburg HR B 704171
Gesellschafter-Geschäftsführer: Andreas Morlok
Haydnstraße 1
D-78315 Radolfzell
Tel: 0049 (0)7732 14324
E-Mail: ProWal-Deutschland@t-online.de

Mit freundlicher Genehmigung: www.walschutzaktionen.de



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Harald Ebert  

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